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Auslegung der Hochwassergefahrenkarte
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Auslegung der Hochwassergefahrenkarte
Aktuelles

geändert am 22.06.2016 von Eva Granget

22.06.2016 - 10:23

Nach § 65 Abs. 1 und 2 Wassergesetz - WG werden Überschwemmungsgebiete in Karten eingetragen, die in den Wasserbehörden und Gemeinden eingesehen werden können.

Als Überschwemmungsgebiete sind kraft Gesetzes insbesondere die Fläche festgesetzt, die bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis (HQ 100) überschwemmt oder durchflossen werden.

Die Hochwassergefahrenkarten mit den Überschwemmungsgebieten für das Bearbeitungsgebiet Elz mit weiteren Gewässern (Teilbearbeitungsgebiet 311) sind nunmehr fertig gestellt. Die Karten liegen beim Landratsamt Emmendingen - Untere Wasserbehörde, Bahnhofstr. 2-4, 79312 Emmendingen sowie bei den betroffenen Gemeinden für das jeweilige Gemeindegebiet aus und können dort von jedermann während der allgemeinen Öffnungszeiten kostenlos eingesehen werden.

Die Hochwassergefahrenkarten (HWGK) sowie viele weitere Informationen zum Thema Hochwasser sind der Öffentlichkeit auch im Internet unter http://www.hochwasserbw.de zugänglich.

In festgesetzten Überschwemmungsgebieten ist die Grundstücksnutzung nach § 78 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz - WHG eingeschränkt. Unter anderem ist untersagt:
Das Errichten und Erweitern baulicher Anlagen; Erhöhungen oder Vertiefungen der Erdoberfläche; die nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können; die Umwandlung von Grünland in Ackerland. Ausnahmen können im Einzelfall nur dann zugelassen werden, wenn die in § 78 WHG genannten gesetzlichen Voraussetzungen hierzu vorliegen. Für die Lagerung wassergefährdender Stoffe gelten zusätzlich die jeweiligen Anforderungen nach der Anlagenverordnung wassergefährdender Stoffe (VAwS, künftige AwSV).