Was es über Winden zu sagen gibt

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick
 

Die Gemeinde Winden im Elztal mit den Ortsteilen Oberwinden und Niederwinden liegt an landschaftlich besonders schöner Stelle zwischen Feldern, Wiesen und Tannenwäldern am Eingang zum oberen Elztal. Umrahmt werden die beiden Ortsteile von Weilern, Zinken und Einzelhöfen am Fuße des durch seine Wallfahrtskapelle weithin bekannten Hörnlebergs.

In einer päpstlichen Urkunde aus dem Jahre 1178 werden die beiden Orte "Winden inferius et superius" erstmals erwähnt. Ab 1293 bis zur Errichtung des Grossherzogtums Baden unterstand Niederwinden dem jeweiligen Ortsadel. Das waren bis 1710 die Brüder Hübschmann von Biederbach und dann die Herren von Bollschweil. Oberwinden kam bei der Teilung der Herrschaft zu Kastelberg. Dann am Ende des Alten Reiches an Elzach und später an das Bezirksamt in Waldkirch.

Aus den selbständigen Gemeinden Oberwinden und Niederwinden wurde im Rahmen der Gemeindereform am 1. Januar 1975 die Einheitsgemeinde Winden im Elztal. Zur Zeit hat unsere Gemeinde 2844 Einwohner (Stand vom 31.12.2007).

Vom äußeren Erscheinungsbild her ist Winden im Elztal eine ländliche Gemeinde. In der Landwirtschaft sind allerdings nur noch wenige tätig. Der größte Teil der Erwerbstätigen pendelt in die umliegenden Städte und Gemeinden zur Arbeit. Durch die Erschließung zweier Gewerbegebiete in den Ortsteilen, konnten in den letzten Jahren einige Gewerbebetriebe angesiedelt werden.

Der Fremdenverkehr hat in den letzen Jahren in der Gemeinde an Bedeutung gewonnen.
Dies führte dazu, dass die Gemeinde das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort" zugesprochen bekam. Die gut geführten Hotels, Gaststätten und Pensionen mit behaglichen Wirtstuben und badischer Küche sind weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Mit den umliegenden Gemeinden des Elz- und Simonswäldertals hat man sich zum Tourismusverband "ZweiTälerLand" zusammengeschlossen.